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Dein erstes Schachturnier: Vorbereitung, Ablauf und Regeln

Dein erstes Schachturnier: Vorbereitung, Ablauf und Regeln

Es ist so weit: du hast monatelang geübt und die ein oder andere Online-Partie gespielt. Jetzt fühlst du dich bereit, an deinem ersten Schachturnier teilzunehmen. Was es für dich zu beachten gilt, bevor du dich zu deinem ersten Schachturnier anmeldest, wie du dich auf ein Schachturnier vorbereitest und wo du das passende Schachturnier für dich findest, erfährst du in diesem Artikel.

Vor dem Turnier

Bevor du an deinem ersten Schachturnier teilnehmen kannst, gilt es ein paar Vorbereitungen zu treffen. Zum Beispiel muss erstmal ein Turnier gefunden werden, das für dich und deine Spielstärke passend ist. Anschließend meldest du dich für das Turnier an und planst deine Teilnahme. Gegebenenfalls kann es auch sinnvoll sein, sich vorher in einem Schachverein anzumelden.

Kann ich ohne Vereinsmitgliedschaft an einem Schachturnier teilnehmen?

Vielleicht spielst du als Schachanfänger:in bisher nur online oder mit deinen Freunden Schach und bist noch nicht in einem Schachverein gemeldet. Das ist überhaupt kein Problem. Denn auch wenn du noch keine Vereinsmitgliedschaft hast, kannst du normalerweise an einem Turnier teilnehmen. Nur bei wenigen Turnieren wird explizit eine Vereins- oder DSB-Mitgliedschaft gefordert. Dies erfährst du meist direkt bei der Anmeldung beziehungsweise auf der entsprechenden Webseite.

Unabhängig davon lohnt es sich, über den Beitritt zu einem Schachverein nachzudenken. Zum einen erfährst du hier am schnellsten und einfachsten von Turnieren in deiner Region, zum anderen kannst du mit anderen Vereinsmitgliedern gemeinsam am Turnier teilnehmen und ggf. aufkommende Unsicherheit dadurch vermeiden.

Außerdem ist eine Vereinsmitgliedschaft Voraussetzung dafür, dass du eine Wertungszahl (DWZ bzw. Elo) erhältst.

Informationen, wie du den richtigen Schachverein für dich findest, erhältst du in diesem Blogbeitrag: Wie finde ich einen Schachverein?

Wo finde ich Schachturniere in meiner Region?

Leider gibt es kein zentrales Verzeichnis aller Turniere in Deutschland, daher muss man meist etwas recherchieren und verschiedene Quellen nutzen, um ein passendes Turnier zu finden. Eine gute Informationsquelle könnte dein lokaler Schachverein oder eine Schachzeitschrift deiner Wahl sein, online findet man aber auch jede Menge Informationen.

Zum Beispiel ist die Website deines Schachverbandes (z.B. Niedersächsischer Schachverband) in der Regel eine gute Anlaufstelle für Turniere in der Region. Es gibt aber auch viele überregionale Quellen, die du nutzen kannst.

Nachfolgend habe ich ein paar Links für dich gesammelt:

Ansonsten hilft Google dir hier ganz bestimmt auch weiter. Such einfach mal nach „Schach Stadtmeisterschaft [deine Stadt]“ oder nach „Schach Wochenendturnier [deine Region]“.

Was für Schachturniere gibt es?

Bedenkzeit und Anzahl der Partien bei einem Schachturnier

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Schachturnieren. Zum Beispiel variiert die zur Verfügung stehende Bedenkzeit zwischen 5 Minuten pro Spieler:in und Partie (Blitzturnier) bis hin zu mehreren Stunden. Das hat wiederum Einfluss auf die Dauer eines Turniers, welches an einem Tag ausgetragen werden oder sich über 1-2 Wochen ziehen kann. Zu Beginn würde ich dir von einem Blitzturnier abraten und dir ein Turnier mit mnd. 30min Bedenkzeit pro Partie empfehlen.

Auch die Anzahl der gespielten Partien unterscheidet sich je nach Turnier. Es gibt Schachturniere, in denen nur fünf Runden gespielt werden und auch solche mit elf oder sogar mehr Partien.

Offene und geschlossene Schachturniere

Außerdem gibt es offene (sogenannte Open) und geschlossene Turniere. Letztere sind nur für eine bestimmte Personengruppe bestimmt. Zum Beispiel dürfen nur diejenigen an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen, die sich dafür in vorherigen Turnieren qualifiziert haben. Auch gibt es Einladungsturniere, zu denen bestimmte Spieler:innen explizit eingeladen werden. Wieder andere Turniere sind nur für Teilnehmer:innen ab einer gewissen Spielstärke (z.B. DWZ > 2000) oder bis zu einer Spielstärke (DWZ < 1800) bestimmt.

Gängige Turniermodi eines Schachturniers

Die gängigsten Turniermodi sind Rundenturnier, Schweizer System oder K.-o.-System. In welchem Modus ein Turnier ausgetragen wird, ist in der Ausschreibung vermerkt.

Am häufigsten kommt bei Schachturnieren das Schweizer System zum Einsatz, bei dem alle Teilnehmerinnen bis zum Schluss am Turnier teilnehmen und man auch nach einer Niederlage nicht ausscheidet (wie es beim K.-o.-System der Fall wäre). In jeder Runde werden die Spieler:innen mit der gleichen Punktezahl gegeneinander gelost, am Ende entscheidet die Anzahl der gesammelten Punkte über die jeweilige Platzierung und den Turniersieg.

Schachturniere für Frauen

Eine Besonderheit im Schachumfeld ist, dass in den meisten Turnieren Männer und Frauen im gleichen Teilnehmerfeld und somit gegeneinander antreten. Da die Frauenquote beim Schach so gering ist, kommt man sich in einem offenen Turnier als Frau meist etwas verloren vor. Daher gibt es auch Turniere, die nur für Frauen ausgerichtet werden. Genauso verhält es sich übrigens auch bei den Ligen: hier gibt es jeweils offene und Frauenligen.

Mein Tipp: Lies dir die jeweilige Turnierausschreibung sorgfältig durch und prüfe, ob das Turnier für dich passend ist. Falls du Zweifel hast, kannst du dich immer an den Turnierorganisator wenden und deine Fragen offen ansprechen.

Ein hilfreicher Anhaltspunkt kann auch eine vorläufige Teilnehmer:innen-Liste sein, die viele Veranstalter bereits vor Turnierbeginn veröffentlichen. Hier bekommst du einen Überblick über das Teilnehmerfeld und die Spielstärke der anderen Teilnehmer:innen.

Sowohl die Turnierausschreibung als auch die Teilnehmenden-Liste findest du in der Regel auf der Website des ausrichtenden Vereins oder Landesverbandes.

Welche Schachturniere eignen sich für Schachanfängerinnen?

Für den Start würde ich dir ein 5-rundiges Wochenendturnier in deiner Nähe empfehlen. Bei einem solchen Turnier hat man z.B. 90 Minuten pro Partie zur Verfügung und spielt alle fünf Runden an einem einzigen Wochenende.

Auch die Stadtmeisterschaft kann ein guter Startpunkt sein. Hier verteilen sich die einzelnen Runden tlw. über mehrere Wochen (z.B. immer freitags um 18.00 Uhr) und werden anders als bei typischen Turnieren nicht am Stück gespielt.

Ein weiterer erster Anhaltspunkt könnte die Turnierreihe der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft sein. Das Besondere hier: die Turniere sind nach Region und Spielstärke aufgeteilt. Neben dem Angebot für erfahrene Vereinsspieler:innen gibt es auch immer ein Teilnehmerfeld mit wenig erfahrenen Schachspieler:innen. Weitere Informationen zu der Turnierreihe findest du unter: Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft

Vielleicht fühlst du dich als Anfängerin auch erstmal bei einem reinen Frauenturnier wohler? Dann begib dich gerne auf die Suche, erweitere aber am besten deinen regionalen Suchradius da die Auswahl hier nicht ganz so groß ist.

Mit welchen Kosten muss ich bei einem Schachturnier rechnen?

Was die Teilnahme an einem Schachturnier kostet, hängt ganz stark von der Dauer und dem Ausrichtungsort des Turniers ab. Das Startgeld ist in der Regel überschaubar und bewegt sich meist im unteren zweistelligen Bereich. Hinzu kommen Anreise- und ggf. Übernachtungskosten, die je nach Länge des Turniers dann schon etwas höher ausfallen können.

Verpflegung wird meist vor Ort angeboten, ist jedoch nicht im Startgeld inkludiert.

Wie melde ich mich für ein Schachturnier an?

Sobald du dir ein Schachturnier rausgesucht hast, solltest du dich dafür anmelden. Das funktioniert meist ganz unkompliziert via eMail oder ein Onlineformular. Bei einigen Turnieren wird die Anmeldung erst mit der Überweisung des Startgeldes wirksam, bei anderen Turnieren kann das Startgeld auch noch bar vor Ort bezahlt werden.

Informationen zur Höhe und Zahlungsart des Startgeldes findest du ebenfalls in der Turnierausschreibung.

Über die Anmeldung sicherst du dir deinen Platz im Teilnehmerfeld, denn tlw. Ist die Anzahl der möglichen Teilnehmer:innen begrenzt.

Herzlichen Glückwunsch, damit hast du bereits die wichtigsten organisatorischen Vorbereitungen für die Teilnahme an deinem ersten Schachturnier erledigt. Je nach Dauer und Ausrichtungsort musst du ggf. noch Anreise und Unterkunft planen. Von vielen Vereinen werden auch gemeinsame Turnierfahrten organisiert, wo man sich dann gerne anschließen kann.

Wie bereite ich mich auf mein erstes Schachturnier vor?

Das erste Mal an einem Schachturnier teilzunehmen, ist ein wichtiger Schritt in deiner schachlichen Entwicklung, kann aber auch ganz schön aufregend sein. Damit du deine Teilnahme uneingeschränkt genießen kannst, lohnt sich eine gewisse Vorbereitung.

Lerne die Schachnotation

Zum Beispiel solltest du dich vor dem Schachturnier mit der Schachnotation auseinandersetzen und diese sicher beherrschen. Da du deine Partien mitschreiben musst, wirst du darum nicht herumkommen Weitere Infos zur Schachnotation findest du in diesem Blogartikel: Schachnotation

Spiele mit einer Schachuhr

Da beim Schachturnier immer mit einer Schachuhr gespielt wird, empfehle ich dir vorab ein paar Trainingspartien mit Uhr zu spielen. So übst du schon mal den Ablauf und vergisst beim Turnier nicht, nach deinem Zug die Uhr zu drücken.

Mache dich mit den Turnierregeln vertraut

Grundsätzlich unterscheiden sich die Partien im Turnier nicht von denen, die du bereits online und mit Freunden gespielt hast. Es gibt aber ein paar grundlegende Regeln zu beachten, die du im privaten Umfeld vermutlich noch nicht so angewendet hast.

Zum Beispiel gibt es die Berührt-Geführt-Regel, die besagt, dass eine angefasste Figur dann auch gezogen werden muss.

Und es gibt Regeln, wann (nur wenn die eigene Zeit läuft) und wie (Zug ausführen, Remis bieten, Uhr drücken) man Remis bieten darf. Lies dir am besten einmal die FIDE-Regeln durch, die du z.B. auf der Seite des Deutschen Schachbundes findest. So bekommst du einen Überblick über die Regeln und kennst die wichtigsten Punkte. Wenn du dir beim Turnier und auch während der Partie unsicher bist, kannst du dich aber auch jederzeit an den/die Schiedsrichter:in wenden und nachfragen.

Was muss ich zu einem Schachturnier mitbringen?

Als Schachspielerin braucht man weder besondere Kleidung noch eine bestimmte Ausrüstung, die man zu einem Schachturnier mitbringen muss. Schachbretter und Uhren werden von dem Ausrichter zur Verfügung gestellt. Genauso die Partieformulare, die du für die Notation der Züge verwendest.

Das Einzige, was du benötigst ist einen Stift, um während der Partie mitschreiben zu können.

Darüber hinaus empfehle ich dir, dich mit etwas zu trinken und ggf. einem Snack auszustatten, damit du während der Partien gut versorgt bist.

Während des Turniers

Und damit sind wir dann auch schon bei dem nächsten Schritt: der eigentlichen Turnierteilnahme. Vorab möchte ich dir schon mal mit auf den Weg geben, dass bei den meisten Schachturnieren eine sehr harmonische, familiäre und gemeinschaftliche Atmosphäre herrscht. Als Schachspieler:innen duzen wir uns meist ungefragt, auch wenn wir uns nicht kennen. Nach der Partie setzt man sich häufig noch mit der Gegnerin zusammen und spricht über die gespielte Partie.

Mir gefällt dieses Gemeinschaftsgefühl bei Schachturnieren sowie die Möglichkeit jede Menge unterschiedlicher Leute kennenzulernen.

Hochkonzentriert beim Schachturnier © Simon Ochsmann

Wie läuft ein Schachturnier genau ab?

Die meisten Schachturniere werden nach dem Handbuch des Weltschachbundes (FIDE) organisiert. Das Handbuch bietet Richtlinien und Regeln für das Veranstalten von Schachturnieren und beschreibt den genauen Ablauf der einzelnen Turniermodi (Rundenturnier, Schweizer System oder K.-o.-System). Für dich als Teilnehmerin sind diese organisatorischen Details nicht so entscheidend. Als Hintergrundwissen kannst du dich trotzdem einmal mit den Turniermodi auseinandersetzen um den Ablauf und die Paarungen und Platzierungen zu verstehen.

Bestätigung deiner Anwesenheit vor Turnierbeginn

Wichtig ist, dass du deine vorab getätigte Anmeldung vor Turnierbeginn noch mal bestätigen musst. Der Turnierveranstalter möchte dadurch sicherstellen, dass alle gemeldeten Teilnehmer:innen auch wirklich vor Ort sind und mitspielen werden.

Meist ist diese finale Anmeldung in einem mehrstündigen Zeitfenster vor der ersten Runde im Spiellokal möglich. Falls noch nicht geschehen, wirst du in dem Zusammenhang auch dein Startgeld bezahlen.

Begrüßung durch den Veranstalter

Das Turnier beginnt dann mit einer kurzen Begrüßung durch den Veranstalter, der ein paar einleitende Worte spricht und noch mal die wichtigen Informationen zum Turnierablauf, der Bedenkzeit etc. angesagt.

Und dann geht es auch schon los mit der ersten Partie (wir sprechen hier auch von der ersten Runde).

Woher weiß ich, gegen wen und an welchem Schachbrett ich spiele?

Die Auslosung (also gegen wen du in der nächsten Runde spielst) wird vor Ort bekannt gegeben und meist als Ausdruck zur Verfügung gespielt. Je nach Veranstalter und Turnierorganisation sind die Paarungen auch online zu finden.

Die einzelnen Schachbretter sind nummeriert, so dass du „dein“ Brett immer finden kannst. Denn an welchem Brett du spielst, ist wie der Name deiner Gegnerin und die Farbe mit der du spielst auf der Auslosung vermerkt. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Blick in den Turniersaal © Simon Ochsmann

1 Martina Mustermann – Max Maier

2 Bettina Bader – Stefanie Schmidt

3 ….

4 ….

Das bedeutet, dass Martina an Brett 1 mit Weiß gegen Max spielt und Stefanie an Brett 2 mit den schwarzen Figuren gegen Bettina antreten wird.

Was mache ich, wenn ich meine Partie beendet habe?

Nach der Partie muss das Endergebnis dem Schiedsrichter / der Schiedsrichterin gemeldet werden. Diese Meldung übernimmt in der Regel der / die Sieger:in, bei Unentschieden der / die Weißspieler:in.

Die Meldung erfolgt unkompliziert und formlos, in dem man zu dem Schiedsrichtertisch geht und dort seinen Namen, das Brett und das Ergebnis nennt.

Anschließend hast du Freizeit bis die nächste Partie beginnt und kannst die Zeit zum Beispiel zum Austausch mit deiner Gegnerin nutzen.

Was gilt es sonst noch bei einem Schachturnier zu beachten?

Während eines Schachturniers gelten gewisse Regeln und Verhaltensweisen. Viele davon dienen der Betrugsprävention und werden daher von den Schiedsrichter:innen streng kontrolliert und nachverfolgt.

Betrugsprävention während eines Schachturniers

Zum Beispiel darfst du als Schachspielerin während der Partie keine externen Informationen (Notizen, Ratschläge von anderen etc.) nutzen. Deswegen ist es auch nicht so gern gesehen, wenn man sich während der Partie mit anderen unterhält – auch wenn es um andere Themen geht. Da im Spielsaal sowieso Turnierruhe (= Stille) vorgeschrieben ist, konzentrieren sich die meisten ganz auf ihre Partie. Wenn dein:e Gegner:in am Zug ist, darfst du aber gerne vom Brett aufstehen und auch bei anderen zuschauen.

Auch die Nutzung elektronischer Geräte ist nicht erlaubt. Daher sind diese ausgeschaltet in einer Tasche (nicht am Mann / an der Frau) zu verstauen. Teilweise werden auch extra Behälter für die Aufbewahrung der elektronischen Geräte am Schiedsrichtertisch bereitgestellt. Ich handhabe es meist so, dass ich elektronische Geräte wenn möglich erst gar nicht mit in den Turniersaal nehme sondern im Hotelzimmer oder Auto lasse. Denn wenn dein Handy während der Partie klingelt, verlierst du die Partie.

Übrigens: auch elektronische Uhren (Smartwatch etc.) sind am Brett nicht erlaubt und müssen vorher abgelegt werden.

Darüber hinaus darf das Turnierareal während der Partie nicht ohne Erlaubnis des Schiedsrichters verlassen werden. Dazu gehören neben dem Spielsaal die Toiletten sowie ggf. ein Raucherbereich.

Sind Begleitpersonen und Zuschauer während eines Schachturniers erlaubt?

Die meisten Schachturniere sind öffentlich und daher Zuschauern und Begleitpersonen zugängig. Nur bei Spitzenturnieren wird dafür Eintritt verlangt, ansonsten kann man einfach hereinspazieren und die laufenden Partien verfolgen. Auch für die Zuschauer gilt das Gebot der Turnierruhe.

Darf ich während meiner Schachpartie essen?

Grundsätzlich ist das Mitbringen und der Verzehr von Speisen während einer Schachpartie erlaubt. Es versteht sich aber von selbst, dass der Döner dann doch erst nach der Partie gegessen wird und auch eine laut knisternde und krümelige Chipstüte am Brett nichts verloren hat.

Typische Snacks während der Partie sind Obst (z.B. eine Banane), Nüsse oder ein Müsliriegel.

Nach deinem ersten Schachturnier

Yeah, du hast es geschafft! Du hast ein deinem ersten Schachturnier teilgenommen. Unabhängig davon, wie viele oder wenige Punkte du erzielen konntest ist das jetzt ein Moment, auf den du wirklich stolz sein kannst!

Frauenpreise beim Pfalz Open: Sarah Papp (2. Platz), Melanie (1. Platz), Annmarie Mütsch (3. Platz) © https://www.pfalzopen.de/

Nutze die Erkenntnisse und Erfahrungen, die du während des Turniers gesammelt hast nun für dein weiteres Schachtraining. Bist du zum Beispiel in den Partien regelmäßig in Zeitnot gekommen, kannst du nun an deiner Schnelligkeit und Entscheidungsfreudigkeit arbeiten. Warst du vor allem in der Eröffnungsphase mit den Zügen deiner Gegner:innen überfordert, kannst du an deinem Eröffnungsrepertoire arbeiten. Nutze für die konkrete Partieanalyse auch gerne meine Tipps aus diesem Blogartikel: Warum und wie du deine Schachpartien analysieren solltest

So kannst du Schritt für Schritt an dir arbeiten und beim nächsten Turnier noch erfolgreicher abschneiden. Denn: nach dem Turnier ist vor dem Turnier. 😉

Geschrieben von:
Melanie Lubbe Portrait mit Blick in die Kamera, grünes Oberteil.
Melanie Lubbe
Nationalspielerin und Schachtrainerin

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In meinem Schach-Blog erhältst du Tipps und Tricks aus dem Schachspielerinnen-Alltag. 

Melanie Lubbe auf dem Boden sitzend mit einem Laptop auf dem Schoß.

Neben Trainingsinhalten und nützlichem Schach-Wissen findest du hier auch jede Menge Motivation und Inspiration.

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